Zypresse (Chamaecyparis)

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Die Zypresse Chamaecyparis: Wo sie vorkommt und was sie ausmacht

Sie möchten Ihren Garten mit der schönen Pflanzengattung „Zypresse Chamaecyparis“ aufwerten, aber wissen nicht, was es dabei zu beachten gilt? Dann haben wir hier die Lösung für Sie! Doch zunächst sollten die wichtigsten allgemeinen Fragen geklärt werden. Was ist die Zypresse Chamaecyparis überhaupt? Wo ist sie zu finden? Wie lässt sie sich von anderen Zypressenarten unterscheiden?

Die Zypresse Chamaecyparis, oder auf Deutsch Scheinzypresse, ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Zypressengewächse gezählt werden kann. Sie ähnelt der echten Zypresse so sehr, dass sie seit Ende des 19. Jahrhunderts der Gattung der echten Zypressen angehörig ist. Der kleine, aber feine Unterschied der Zypresse Chamaecyparis gegenüber der echten Zypresse äußert sich sowohl in optischen Merkmalen als auch in einer früheren Samenreife. So weist die Zypresse Chamaecyparis stärker abgeflachte Zweige, zweierlei schuppenartige Blätter und kleinere Zapfen als die herkömmliche Zypresse auf. Diese Zypressenart ist vor allem in Nordamerika und Ostasien heimisch. Die Zypressen können jedoch auch über bohlken-baumschulen.de gekauft werden und so zu uns in die deutschen Gärten gelangen.

Die verschiedenen Sorten der Zypresse Chamaecyparis können zwischen 1 und 15 Meter groß werden und dabei in verschiedensten farblichen Ausprägungen vorkommen – von hellblau oder grau, über grün bis hin zu einem leuchtenden Gelb. Ihre für Zypressen typische Wuchsform ist hoch, schmal und dicht, wodurch sie einen optimalen Wind- und Sichtschutz bietet.

Die Zypresse Chamaecyparis ist monözisch, das heißt an einer Pflanze befinden sich sowohl männliche als auch weibliche Zapfen. Unterscheiden lassen sich diese wie folgt. Während die männlichen Zapfen eiförmig sind und eher rote oder gelbe Färbungen annehmen, sind die weiblichen Zapfen an den Zweigenden kugelig und anfangs bläulich, später grün oder violett. Reif sind die weiblichen Zapfen, wenn sie sich braun verfärben. Alle Pflanzenteile der Zypresse Chamaecyparis sind giftig und können auf menschlicher Haut oder Schleimhaut stark reizende Wirkungen auslösen.

Wie die Zypresse Chamaecyparis Ihren Garten verschönern kann

Im Garten erfreut sich die Zypresse Chamaecyparis als Heckenpflanze, Ergänzungspflanzung oder als einzelnes Highlight hoher Beliebtheit. Vorzugsweise sollte sie als Solitärgehölze oder in kleineren Gruppen gepflanzt werden. Vermeiden Sie für ästhetische Zwecke ein Sammelsurium an unterschiedlichen Zypressensorten und setzen Sie lieber auf eine Kombination von verschiedenen Pflanzen derselben Sorte, zusammen mit laubabwerfenden oder immergrünen Laubgehölzen.

Auch beim Standort gibt es Verschiedenes zu beachten. So mag es die Zypresse Chamaecyparis als Freilandpflanze vor allem geschützt und sonnig bis halbschattig. Der Boden sollte stets leicht feucht, alkalisch bis schwach sauer sein und eine sandige-lehmige Konsistenz aufweisen.

Bezüglich der Pflege bedarf es in der Trockenzeit gerade bei den frisch gepflanzten Scheinzypressen eine rechtzeitige und durchdringende Wässerung. Nach längeren Frostperioden müssen die Zypressen teilweise auch im Winter gegossen werden. Außerdem sollte der Rückschnitt unbedingt

einmal im Jahr erfolgen, vorzugsweise um den Monat Juni herum. Wird diese Aufgabe vernachlässigt kann es sich irgendwann als schwer erweisen die Zypresse Chamaecyparis wieder zurück in Form zu bringen. Der Grund dafür ist einfach: nach einem einmaligen starken Rückschnitt treibt die Pflanze nicht mehr aus den älteren Ästen aus, weswegen der Rückschnitt bei der Zypresse nie weiter als bis zum beschuppten Bereich erfolgen sollte. Mit dem Winter kommen weitere Herausforderungen auf Sie als Hobbygärtner zu. Zum einen müssen die Zypressen Chamaecyparis nach längeren Frostperioden zusätzlich gegossen werden. Des Weiteren benötigen die Exemplare, die in Kübel gepflanzt wurden, einen schattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Außerdem muss ihr Pflanzengefäß gegen die frostige Kälte im Winter isoliert werden. Während der Saison sollten die Kübelpflanzen regelmäßig mit flüssigem Grünpflanzendünger versorgt werden, bei den Freilandpflanzen reicht hingegen eine einfache Kompostgabe im Frühjahr.

Krankheiten und Schädlinge erkennen und bekämpfen

Die Zypresse Chamaecyparis wird häufig von der Thuja-Miniermotte oder verschiedenen Pilzen befallen. Ein Pilzbefall äußert sich dabei durch bräunliche Triebspitzen. Aber aufgepasst – braune Triebspitzen können auch als Folgen von Wassermangel, Staunässe, Streusalz oder Spätfrost auftreten. Sollte Ihre Zypresse Chamaecyparis tatsächlich von einem hartnäckigen Pilz oder lästigen Schädlingen befallen sein, können unsere Pflanzenschutz Produkte im Online-Shop Abhilfe leisten.

Schauen Sie einfach vorbei und kontaktieren Sie uns bei offen gebliebenen Fragen gerne über das Kontaktformular.

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