Glanzmispel (Photinia)

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Grün mit roten Spitzen – Die Glanzmispel

Immergrüne Hecken sind im Garten gern gesehen, gerade deshalb, weil man dahinter eben nicht gesehen wird. Schnellwüchsig, buschig und gut schnittverträglich – gerade das macht die Glanzmispel (Photinia) zur Traumkandidatin für Hecken und Wegbegrenzungen. Mit ihrem satten, glänzenden Grün zieht sie nicht nur die Blicke auf sich, sondern hält ebenjene gleichzeitig fern.

Von wegen „Einheitsgrün“ – dank ihrer attraktiven Blüten und opulenten Beerenschmucks ist die Glanzmispel nicht nur verlockend für die heimische Insekten- und Vogelwelt, nein, Photinia kann noch mehr: ihr intensiv-roter Neuaustrieb leuchtet oft wochenlang und macht sie zum Schmuckstück in deinem grünen Paradies.

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Glanzmispel (Photinia)

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Grün mit roten Spitzen – Die Glanzmispel

Immergrüne Hecken sind im Garten gern gesehen, gerade deshalb, weil man dahinter eben nicht gesehen wird. Schnellwüchsig, buschig und gut schnittverträglich – gerade das macht die Glanzmispel (Photinia) zur Traumkandidatin für Hecken und Wegbegrenzungen. Mit ihrem satten, glänzenden Grün zieht sie nicht nur die Blicke auf sich, sondern hält ebenjene gleichzeitig fern.

Von wegen „Einheitsgrün“ – dank ihrer attraktiven Blüten und opulenten Beerenschmucks ist die Glanzmispel nicht nur verlockend für die heimische Insekten- und Vogelwelt, nein, Photinia kann noch mehr: ihr intensiv-roter Neuaustrieb leuchtet oft wochenlang und macht sie zum Schmuckstück in deinem grünen Paradies.

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In Fernost zu Hause

Weitgereist ist die Schöne. Ursprünglich ist die Glanzmispel in den gemäßigten Klimazonen Asiens, vom Himalaya und China bis Japan, Indien und Thailand beheimatet. Bei uns hat sie sich aber gut eingelebt und an die hiesigen klimatischen Bedingungen bestens angepasst. Zwischenzeitlich erfreut sich das Ziergehölz wachsender Beliebtheit und ist nahezu weltweit vertreten.

Die Glanzmispel zählt zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae), gemeinsam mit den Rosen und vielen Obst- und Wildgehölzen wie Quitte, Zwetschge, Schlehe und Weißdorn. Die Gattung der Glanzmispeln umfasst über 60 Arten. Die meisten von ihnen sind immergrün. Es gibt aber auch Laubabwerfende. Allein in China leben fast 50 Arten, 34 davon sind endemisch.

Ihr Gattungsname Photinia weist bereits auf ihre glanzvolle Erscheinung hin. „Photeinos“ ist Griechisch und bedeutet so viel wie „von hellem Charakter“ oder auch „glänzend“. In den Ziergärten glänzt heutzutage vor allem die Hybride Photinia x fraseri, gezüchtet aus den Elternarten Photinia glabra und Photinia serrafolia. Ihren Namen verdankt sie ihrem züchterischen Vater Oliver Fraser.

Alles im grünen Bereich - So zeigt sich die Glanzmispel

Schmal-lanzettlich, wechselständig angeordnet und dabei immergrün glänzend sind ihre bis zu 15 cm langen ledrigen Blätter. Der Blattrand der Glanzmispel ist fein gesägt und die Blattoberseite etwas dunkler als die Unterseite. Im Frühjahr hüllt sich Photinia in einen Farbenrausch – und das für mehrere Wochen: Von kupfer- bis intensiv leuchtend rot zeigt sich ihr Neuaustrieb.

Dagegen ganz in Weiß erscheinen ab Mai unzählige kleine Blüten von zartem Duft. In etwa 10 cm großen Schirmrispen krönen diese bis Juni das attraktive Gehölz, dessen Wuchs breitbuschig sowie locker aufrecht ist. Bis zu 3 Metern an Höhe kann dieses ausgewachsen erreichen. Und mit den Jahren gewinnt der schnellwüchsige Zierstrauch auch zunehmend an Breite.

Werden die Tage kürzer, ist es für Photinia noch lange kein Grund, in den Herbst-Blues zu verfallen. Jetzt legt sie ihren üppigen Fruchtschmuck an. Denn die zarten weißen Blüten haben sich nun zu etwa 5-10 mm großen, roten Beerenfrüchten verwandelt, die in der Vogelwelt meist nicht lange unentdeckt bleiben.
Photinia weiß also, Akzente zu setzen: mit rotem Austrieb, weißen Blüten und dekorativen Früchten vor stets sattgrün glänzendem Blattwerk.

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Ladies in Red - Beliebte Glanzmispel-Sorten

Bei der Frage nach der Schönsten unter den Rotlaubigen Glanzmispeln, begibt man sich bei den Damen auf dünnes Eis. Schön sind sie alle – und jede für sich. Eins haben Red Robin, Camilvy und Dicker Toni auf jeden Fall gemeinsam: Sie gehören zu den beliebtesten Sorten. Ins rechte Licht gerückt, weiß jede von sich zu überzeugen.

Red Robin – Everybody‘s Darling

Feurig-rot und damit wunderschön ist der alljährliche Neuaustrieb von Photinia x fraseri ‘Red Robin’. Von besonders leuchtendem Rot ist der Austrieb dieser Sorte, die eine Höhe von stolzen 3 Metern erreichen kann. Beim Wuchs geht sie es locker an. Immergrün, buschig-aufrecht präsentiert sie sich ihrem Betrachter. Ihre Maximalbreite von bis zu 2 Metern macht sie zu einem besonders prächtigen Ziergehölz. Kein Wunder, dass diese bewährte Sorte eine der beliebtesten ist.

Insbesondere als Heckenpflanze ist Red Robin eine gute Wahl. Sie ist ausgesprochen schnittverträglich. Und bei einem Jahreszuwachs von, je nach Standort, 30-50 cm in der Höhe und 20-40 cm in der Breite steht sie innerhalb weniger Jahre als geschlossene Hecke an deiner Seite.

Blickdichte Unterstützung bietet das immergrüne elliptisch geformte Laub, welches bei dieser Glanzmispel bis 12 cm lang werden kann. Im Verlauf des Sommers verfärben sich die roten Blattspitzen kupfrig-grün bis dunkelgrün. Und mit zunehmendem Alter wird der Grünton noch satter.

Camilvy – Die Feurige

Nicht weniger attraktiv sind die schönen Schwestern von Red Robin. Photinia x fraseri ’Camilvy’ wird ebenfalls bis zu 3 m hoch. Kräftig aufrecht wachsend und gewohnt immergrün zeigt sich diese mittelgroße neue Sorte, die 1,5-2 m breit werden kann. Mit bis zu 15 cm sind ihre glänzenden Blätter relativ groß und zugleich recht schmal. Die Blattränder sind fein gesägt.

Camilvy gehört ebenso zu den Schnellwüchsigen und kann jährlich je nach Standort rund 40 cm an Höhe und Breite zulegen. Vor allem als Heckenpflanze zieht sie so mit Red Robin gleich. Im Vergleich zu dieser ist Camilvy sogar etwas stärker im Austrieb. Besonders intensiv rot fällt dieser im Frühjahr aus, bis er sich im Jahresverlauf dunkelgrün bis rotgrün färbt.

Gute Schnittverträglichkeit ist auch die Stärke dieser Sorte, beste Voraussetzung demnach, als formschöne Heckenpflanze deinen Garten attraktiv einzurahmen. Dazu kommen, ganz wie bei ihren Schwestern, im Frühjahr die weißen Blüten und im Herbst die roten Früchte.

Dicker Toni (Carré Rouge) – Die Bodenständige

Mit rund 2,50 Metern Höhe wird die Photinia x fraseri Carré Rouge, auch Dicker Toni genannt, zwar nicht ganz so hoch wie Red Robin oder Camilvy, ist aber ebenso ein Teamplayer. Mit einem Jahreszuwachs von 30 bis 50 cm ist sie ebenfalls schnell obenauf.

Aufrecht ist der Wuchs dieser neuen Sorte, und besonders üppig buschig ihr Austrieb. Mit seinem feurigen Rot wird dich der Dicke Toni im Frühjahr begeistern. Die Blätter sind, typisch für die Photinia, spitz zulaufend und sechs bis zwölf Zentimeter lang. Die Blattränder sind jedoch glatt. Im Jahresverlauf verfärben sie sich zu dunkel- bis rotgrün.

Beim Dicken Toni ist der Name Programm: Mitunter wird er so hoch wie breit. Seine kurzen, starken Triebe machen ihn nicht nur zur idealen Heckenpflanze, sondern auch zum formschönen Einzelgehölz, das mit seiner kräftigen, kompakten Statur extravagante Akzente in deinem Garten setzt.

Das Allroundtalent Glanzmispel

Als Hecke glänzt Photinia natürlich in ihrer Paraderolle, aber sie ist Profi genug, um auch solitär zu brillieren. Wenn in der kalten Jahreshälfte alles herum kahl ist, setzt sie auf glänzend-grüne Geschlossenheit. Bei ihrer stattlichen Wuchshöhe gibt sie auch nach oben den Blick nicht so schnell frei. Entlang von Wegen und Zäunen macht die Glanzmispel-Hecke so alljährlich eine gute Figur.

Wohl fühlt sich die Glanzmispel auch in Gesellschaft anderer Heckenpflanzen. Hervorragend kombinieren kannst du Photinia beispielsweise mit Kirschlorbeer. Bei etwa gleichem Jahreszuwachs fühlt sich keines der attraktiven Gehölze soschnell abgehängt.

Aber nicht nur als formschnittige Heckenpflanze, auch solitär inmitten von Rasenflächen oder in Gruppen entlang von Einfassungen kann die Glanzmispel ihr Potenzial ganz entfalten und gibt zugleich deinem Garten Struktur. Interessant ist ihre Wirkung als Raumteiler in größeren Gärten oder zu einem Hochstamm erzogen mit regelmäßigem Formschnitt.

Sonnenhungrige Rosen oder Hortensien, die bevorzugt halbschattige Standorte farbenfroh zum Leuchten bringen, sind für die Glanzmispel mehr als würdige Vorpflanzungen. In deren Gesellschaft stellt Photinia gern den immergrünen Hintergrund.

Nennst du einen Dachgarten oder eine Terrasse dein Eigen, dann kommt Photinia als Kübelpflanze ins Spiel. Auch hier sorgt sie für zusätzlichen Sichtschutz. Im Kübel bereichert sie das Ensemble in deinem Topfgarten oder empfängt beidseitig am Hauseingang, dich und deine Gäste als farbstarkes Damenduo.

Selbst im Haus begleitet dich die Glanzmispel durchs Jahr. Ihr dunkel- bis rotgrünes festes Laub schmückt zum Kranz geflochten Türen und Fenster. Im Herbst als auch in der Weihnachtszeit kannst du diesen zusätzlich mit ihrem prächtigen Fruchtschmuck dekorieren. Hast du die Beeren vorab getrocknet, hält‘s noch länger. Lässt du die Beeren stattdessen lieber am Strauch, den Piepmatz freuts.

Glanzmispel-Beispiele-min

Eine Glanzmispel kaufen – So kommt Farbe in die Hecke

Mit der Glanzmispel bringst du ganzjährig Farbe in deinen Garten. Feurig-rot ist der Blattaustrieb im Frühjahr und strahlend weiß ihre großen Schirmrispen. Auch im Herbst weiß dich Photinia zu beeindrucken, mit leuchtend roten Beerenfrüchten. Grün-glänzend ist auch ihr Blattwerk, im Jahresverlauf nuanciert es etwas zu Kupfer, was die Schöne nicht weniger attraktiv macht. So hast du jederzeit Freude an dem blickdichten Ziergehölz und tust auch der Insekten- und Vogelwelt etwas Gutes.

Rasch legt die Glanzmispel an Höhe und Breite zu, am liebsten an sonnigen und halbschattigen Standorten. Ihre außerordentlich gute Schnittverträglichkeit macht sie daher zu deinem idealen Heckengehölz. Dank ihres dichten Laubes ist sie aber auch als Einzel- oder Gruppenpflanzung von herausragender Attraktivität.

Große Ansprüche gegenüber den Bodenverhältnissen hat sie nicht. Sie ist anpassungsfähig und kommt daher mit schwach saurem, aber auch alkalischem Boden gut klar. Mit einer Gabe Volldünger ist sie rundum zufrieden. Regelmäßiges Feuchthalten auch an frostfreien Wintertagen bringt die Immergrüne buschig und blickdicht durchs Jahr.

Der allgemein pflegeleichte Strauch ist jedoch nur bedingt winterhart. Einige Minusgrade verträgt er aber schon. Bei Jungpflanzen oder bei länger anhaltendem Frost ist er über ein schützendes Winterschutz-Vlies sehr dankbar. Bei der richtigen Pflege können ihm Krankheiten und Parasiten nur wenig anhaben. Kommt es doch einmal zum Blattverlust, ist dank schneller Gegenmaßnahmen deine Glanzmispel bald wieder oben auf.

Pflanztipps aus erster Hand

Anspruchslos und genügsam, fühlt sich die Glanzmispel auf fast jedem Boden wohl. Ist der Boden mäßig trocken, gut durchlässig und nährstoffreich, gedeiht Photinia am besten. Beim pH-Wert sieht sie es recht entspannt. Zwischen leicht sauer und leicht alkalisch kann der Wert liegen. Sie ist äußerst anpassungsfähig, von daher ist dieser für ihr Wachstum eher unerheblich.

Beim Standort dagegen hat sie durchaus konkrete Vorstellungen. Windgeschützt sollte er sein. Im Allgemeinen äußerst robust, zeigt sich die Glanzmispel gegenüber direktem und vor allem kalten Wind schon mal empfindlich.Hast du bereits ein windgeschütztes Plätzchen im Auge, wenn du dir eine Glanzmispel kaufen möchtest, werdet ihr schnell beste Freunde. Besonders gut geeignet ist die Glanzmispel in wintermilden Regionen sowie im innerstädtischen Bereich.

Sonnige bis halbschattige Standorte werden von ihr bevorzugt. Liegt der ihr zugedachte Platz allzu sehr im Schatten, fährt sie meist die Blüten- und damit auch die Fruchtbildung herunter. Auch der Neuaustrieb kann weniger imposant ausfallen.

Damit sich die Glanzmispeln nicht gegenseitig die Show stehlen, sollte auch der Pflanzabstand stimmen. Als Heckenpflanze rechnest du am besten 2-3 Pflanzen pro Heckenmeter. Da sie mit den Jahren auch an Breite gewinnen, haben sie so genügend Raum zur persönlichen Entfaltung.

Gut platziert – und richtig gepflanzt

Wenn du dir bei uns Glanzmispeln kaufen möchtest, erhältst du diese vornehmlich als Topfpflanzen. Das Gute daran ist, du kannst sie ganzjährig einpflanzen, oder sie sogar an einem geschützten Ort einige Zeit im Topf stehen lassen, dabei aber regelmäßig feucht halten.

Vorteil einer Frühjahrspflanzung: es sind keine langen Kälte- und Frostperioden mehr zu erwarten. Fällt der Pflanztermin auf den Herbst, ist das Erdreich meist noch von den Sommermonaten erwärmt, ein Winterschutz-Vlies ist aber bereits angebracht. Dieses sollten sie in ihren ersten Jahren regelmäßig erhalten, bis sie groß und stark genug sind. Pflanzt du im Sommer, ist der Boden meist am trockensten, von daher besonders gründlich gießen. Herrschen stattdessen Eis und Schnee, solltest du den Pflanztermin besser verschieben.

1. Gründlich wässern: Bevor du zum Spaten greifts, ist es wichtig, deine Photinia vorab durchdringend zu wässern. Dabei sollte der gesamte Topf je nach Größe etwa 10 Minuten eingetaucht sein. Von daher: lass ihr etwas Zeit.

2. Standort festlegen: Damit keiner aus der Reihe tanzt, solltest du gerade bei Heckenpflanzen den jeweiligen Standort jeder einzelnen Glanzmispel vorab festgelegt haben. Eine Richtschnur bietet dir zusätzliche Orientierung. Achte auch auf den Pflanzabstand.

3. Pflanzgrube ausheben: Gib auch der Wurzel Raum zur Entfaltung. Die Pflanzgrube muss mindestens die doppelte Größe des Pflanztopfs haben. Zur besseren Belüftung und um Staunässe zu vermeiden, bewährt sich, den Boden der Pflanzgrube zu lockern. Achte darauf, dass Pflanzloch und Erdaushub unkrautfrei sind.
Alternativ kannst du bei einer Heckenpflanzung auch einen Pflanzgraben ausheben, in den du dann die Photinia im entsprechenden Abstand einsetzt. Vorteil hier: der Aushub ist insgesamt größer und damit der Boden über eine größere Fläche auch lockerer.

4. Wurzelsubstrat aufbessern: Ist der Boden auffallend schwer, steinig oder mager, kannst du den Aushub mit einer Portion reifen Kompost aufbessern. Mit dem Untermischen von spezieller Pflanzerde verhilfst du Photinia zu einem optimalen Start. Von stickstoffhaltigem Dünger ist bei Herbstpflanzungen jedoch abzuraten.

5. Pflanzen einsetzen: Ein wenig des Aushubs auf dem Boden des Pflanzlochs verteilen. Anschließend die Glanzmispel aus dem Topf nehmen und in der Pflanzgrube platzieren. Wichtig ist dabei: Deine Photinia sollte weder im Pflanzloch verschwinden, noch über dem Erdreich thronen. Wenn der Erdballen der Glanzmispel mit der aufgefüllten Erde auf gleichem Niveau abschließt, ist alles richtig.

6. Pflanzloch auffüllen: Jetzt das Pflanzloch mit dem Wurzelsubstrat verfüllen und leicht festtreten, um Hohlräume zu vermeiden. Dabei darauf achten, dass die Pflanze gerade steht. Schließlich noch einen Gießrand formen, damit das Wasser nicht unkontrolliert wegfließt. Entlang einer Hecke ermöglicht auch eine sog. Gießrinne eine direkte Bewässerung.

7. Pflanzen angießen: Für ein optimales Anwachsen heißt es jetzt und in den kommenden Wochen, je nach Witterung: gründlich gießen, am besten mit kalkarmem Wasser. Regenwasser ist super. Beim Gießen sollte das Wasser gut vom Erdreich aufgenommen werden. Besser: Nach kurzen Pausen immer mal wieder nachgießen.
Vor allem deine Kübelpflanzen solltest du regelmäßig im Blick haben, aber auch hier heißt es: alles in Maßen, nicht übertreiben. Staunässe unbedingt vermeiden.

Schnittweise zum Erfolg – Pflegetipps für Photinia

Regelmäßig eine kleine Verjüngungskur und deine Glanzmispel wird dir zur treuen Gartenbegleiterin. Mit wohl dosierten Dünger- und Wassergaben sowie einem regelmäßigen Schnitt hältst du sie fit und in Form.

Gut abgeschnitten

Generell gilt: geschnitten wird idealerweise an einem bewölkten, regenfreien Tag sowie niemals bei Minusgraden.

Der beste Zeitpunkt für den Formschnitt ist nach der jährlichen Blüte. Zum einen gibst du den Insekten die Chance, Photinia als Bienenweide nutzen zu können, zum anderen hat auch der Strauch die Chance, noch im selben Jahr die Voraussetzungen für die Blütenpracht im nächsten Jahr schaffen zu können. Beim Schneiden der Hecke auf eine leichte Trapezform achten, damit der Lichteinfall am größten ist. Radikale Rückschnitte sind in der Zeit von März bis Ende September tabu. Jetzt ist Brutzeit. Im Spätsommer kann aber ein Korrekturschnitt erfolgen.

Hat sich deine Photinia innen stark verzweigt und mit der Zeit einen eher wirren Wuchs angenommen, ist etwa alle drei Jahre im Spätwinter ein Auslichtungsschnitt fällig. Er dient der Formerhaltung und bringt neuen Schwung in Strauch und Hecke. Dabei entfernst du alles Totholz sowie Zweige, die arg nach innen gewachsen sind und sich so gegenseitig beschädigen. Auf den Stock setzen solltest du sie nicht, das kommt meist gar nicht gut an. – Totalausfall droht.

Ein regelmäßiger pflegender Schnitt empfiehlt sich vor allem bei der Glanzmispel-Hecke. Vorteil: er fördert den bunten Blattaustrieb. Bevorzugst du den etwas wilderen Look, langt es auch, das Ziergehölz ein ums andere Jahr ein wenig in Form zu bringen, spätestens aber dann, wenn die Hecke die gewünschte Höhe und Breite erreicht hat. Gelegentlich sollte aber auch sie einen Rückschnitt erfahren, vor allem dann, wenn sie droht, ihren kompakten Wuchs zu verlieren bzw. innen zu verkahlen.

Als breitbuschiges Solitärpflanze kann sich Photinia ganz in ihrer natürlichen Schönheit zeigen. Eigentlich braucht sie keinen Schnitt. Ausgenommen, du magst es etwas stylischer, dann ist der Griff zur Schere auch in diesem Fall sinnvoll. Arg vorwitzige Zweige solltest du jedoch entfernen, ebenso abgestorbene Triebe.

Ihre gute Schnittverträglichkeit und daher ihre hervorragenden Eigenschaften als Heckenpflanze solltest du ihr, wenn möglich danken, indem du nicht zwingend zur elektrischen Heckenschere greifst. Blattverletzungen wären die Folge. Die ausgefransten Schnittstellen sehen nicht nur unschön aus, sie sind auch Einfallstor für Krankheiten und Parasiten. Mit der guten alten – schön scharfen - Hand-Heckenschere machst du einen glatten, geraden Schnitt. Auch hast du viel besser im Blick, ob deine Hecke auch nicht vom rechten Wege abkommt. Und hast du nicht gerade einen Gutshof umpflanzt, bleibt auch der Arbeitsaufwand überschaubar.

Kam es über den Winter doch zu leichten Frostschäden, kannst du im Frühjahr die braun und trocken gewordenen Triebe und Blätter gezielt herausschneiden, am besten mit einer scharfen Gartenschere, um das Verletzungsrisiko am gesunden Holz möglichst gering zu halten.

Wohl dosiert

Viel hilft viel, ist nicht immer die beste Idee. Zeigst du dich beim Düngen sparsam, nimmt dir das Photinia keinesfalls übel. Im Gegenteil: Steht die Schöne in humusreichem Boden, langt es, wenn du im zeitigen Frühjahr einmal düngst, evtl. im Sommer nochmal etwas nachdüngst. Mit einem Langzeitdünger bist du hier klar im Vorteil: einmal die entsprechende Düngegabe und deine Glanzmispel ist rund ums Jahr bestens versorgt. Ab Spätsommersollte nicht mehr gedüngt werden. Denn werden jetzt noch frische Triebe gebildet, haben diese keine Zeit mehr, kräftig genug für den Winter zu werden. Statt deiner Glanzmispel neue Energie zu verleihen, schwächst du sie damit eher. Stattdessen rüstet eine Portion Kalium im Sommer die Immergrüne für die frostigen Tage. Kalium erhöht den Salzgehalt der Zellen und senkt so den Gefrierpunkt.

Mäßig trocken bis mäßig frisch – so hat es Photinia am liebsten. Die Glanzmispel gehört zu den Flachwurzlern, d.h.: die Wurzeln liegen relativ dicht unter der Oberfläche und sollten keinesfalls austrocknen. Daher verträgt die Pflanze auch keine langen Trockenphasen. Auf Fußbäder steht sie aber genau so wenig. Ein gleichmäßiges Feuchthalten des Wurzelbereichs ist optimal.

Die Schöne mag nicht nur keine langanhaltenden Trockenphasen im Sommer, auch im Winter reagiert sie auf Trockenheit empfindlich. Auch wenn sie mit einige Minusgraden ganz gut klar kommt, kann ihr die Wintersonne ganz schön zu schaffen machen. Je intensiver die Sonneneinstrahlung, umso höher die Verdunstung über die Blätter. Problem: über den gefrorenen Boden kann sie kein Wasser aufnehmen. Um solche Trockenschäden zu vermeiden, solltest du bei bevorstehendem Frost den Wurzelbereich mit einer Vliesabdeckung schützen.

Insbesondere die frisch Eingepflanzten und Jungpflanzen solltest du stets im Blick haben und einmal mehr zur Kanne greifen. Stehen die Pflanzen schon länger, können die Gießabstände auch etwas größer ausfallen. Stets heißt es aber: reichlich gießen und nicht nur die Oberfläche befeuchten.

Wann sollte gegossen werden? Spätestens wenn die oberste Bodenschicht rund um den Stamm der Pflanze sichtbar trocken ist. Achte darauf, direkt am Stamm zu gießen. Patschnasse Blätter bergen immer das Risiko von Pilzkrankheiten, außerdem besteht bei intensiver Sonneneinstrahlung die Gefahr eines Sonnenbrands. Kommst du am Morgen zum Gießen, sieht sie es am liebsten. Gerade im Sommer ist der Boden noch nicht so aufgeheizt und der Verdunstungsgrad am niedrigsten.

Glänzende Aussichten – Die richtige Sortenwahl

Mit der Glanzmispel bringst du Farbe in die Hecke, tauchst deinen Topfgarten in feuriges Rot oder machst sie als Hochstamm zum Star in deinem Garten. Für den Sichtschutz der besonderen Art stehen sie alle. Planst du, dir eine Glanzmispel kaufen zu wollen, dann hast du die Wahl aus unterschiedlichen Sorten. Namen wie Red Robin, Dicker Toni oder Devil’s Dream® weisen schon auf so manche Besonderheit hin. Längst hat die Glanzmispel in unseren Breiten Wurzeln geschlagen, so dass die unterschiedlichen Sorten alle mit etwa gleichen Voraussetzungen an den Start gehen.

Red Robin gehört zu den alten Sorten. Als erfahrene Heckenpflanze hält sie schon lange ihren Besitzern die Treue. Mit einer Maximalhöhe von bis zu drei Metern gewährt sie dir optimalen Sichtschutz – und bei einem stolzen Jahreszuwachs von rund 40 cm ist dieser auch zeitnah erreicht. Zum Hochstamm erzogen macht sie auch als Kübelpflanze eine gute Figur und kann auch schnell mal umplatziert werden. Mit rund 2,5 Metern nicht ganz so hoch, dafür aber mit besonders dicht-buschigem Wuchs punktet die Devil’s Dream®. Teuflisch gutaussehend ist ihr feurig-roter Blattaustrieb, der bis in den Sommer hinein anhält.

Auch wir sind die Neuen: Dicker Toni und Camilvy gehören zu den jüngeren Photinia-Familienmitgliedern. Dank seiner breitbuschig-blickdichten Statur hat der Dicke Toni das Zeug zum unübersehbaren Solodarsteller, ob auf Terrassen, Vor- oder Dachgärten. Formschnittig ist auch der Auftritt von Camilvy. Gern begleitet sie dich mit ihrem attraktiven Rot entlang von Zäunen und Mauern. Den natürlichen Charme ihrer auffallend langen schlanken Blätter kann sie vor allem einzeln, als auch in Gruppen optimal ausspielen.

Ihr deutlich buschigerer Austrieb machen die Sorten Dicker Toni und Devil’s Dream® besonders attraktiv als Heckengehölz an stark frequentierten Straßen und Wegen. Gemeinsam halten sie Staub und Lärm von deinem grünen Reich fern.

Eine Glanzmispel kaufen – Frag uns

Wir von den Bohlken Baumschulen sind Gärtnermeister in dritter Generation. Unsere Glanzmispeln sind bei uns im hauptsächlich im Topf gewachsen und haben von klein auf Freilandluft geschnuppert. Gesund und widerstandsfähig ziehen sie bei dir in ihr neues grünes Zuhause ein. Sehr gut durchwurzelt fassen sie schnell Fuß. Dank unserer Liebe und der richtigen Pflege wachsen die kräftigen Pflanzen schnell zu deiner Wunschhecke heran oder ziehen als prächtiges Solitärgehölz die Blicke auf sich. Auch größere Stückzahlen sind sofort lieferbar. Hast du einen Wunschtermin, auch das ist kein Problem.

Frag uns - vom Anpflanzen bis Zurückschneiden, wir sind für dich da, damit du langfristig Freude an deinen neuen Gartenbewohnern hast.

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