Mit einem Zimmergewächshaus Ihre Pflanzen zum aussetzen vorbereiten

Ein Zimmergewächshaus zum Vorziehen nutzen

Sie als Gärtner sind mehr als nur daran interessiert, ihre Pflanzen am Leben zu erhalten. Vielmehr wollen sie als leidenschaftlicher Botaniker Ihren kleinen Lieblingen die bestmöglichen Bedingungen zum Wachsen und Gedeihen bieten. Ein hilfreiches Gadget, um bereits vor dem Aussähen in den heimischen Garten gute Startbedingungen für das Wachstum ihrer Pflanzen zu schaffen, ist das Vorziehen in einem Zimmergewächshaus. Was ein Zimmergewächshaus ist, wie es funktioniert und für welche Pflanzen es sich besonders gut zum Vorziehen eignet, erfahren Sie in der Folge bei Bohlken-Baumschulen Über uns: Bohlken-Baumschulen bestehen seit 1969 mit einer kleinen Baumschule hinter dem Haus im eigenen Garten. Über die Jahre hinweg avancierten die Bohlken-Baumschulen von einem Kleinbetrieb zu einem gefestigten Familienbetrieb in der mittlerweile dritten Generation. In unserer Baumschule fokussieren wir uns hauptsächlich auf die Produktion von Heckenpflanzen nach höchsten qualitativen Maßstäben. Überzeugen Sie sich von unserer Produktauswahl.

Welche Pflanzen sollte ich in meinem Zimmergewächshaus vorziehen

Zimmergewächshäuser eignen sich vor allem für die Aufzucht von wärmeliebenden oder gar exotischen Pflanzen, die es bei hiesigen Bedingungen nur sehr schwer hätten zu überleben. Darunter fallen beispielsweise Tropengewächse wie Vanille, Zitronen, Ananas oder Pfeffer, aber auch Gemüsepflanzen, die schon im Februar oder März im Zimmergewächshaus vorziehbar sind, damit schon viel früher in die Gartensaison gestartet werden kann. Wie Sie sehen ist die Auswahl an Pflanzen, die in einem Zimmergewächshaus vorgezogen werden können, sehr groß. Ist die Wahl des Saatguts erstmal getroffen, können Sie mit der Vorbereitung des Zimmergewächshaus beginnen

Ein Zimmergewächshaus für das Vorziehen vorbereiten

Wollen Sie ein Zimmergewächshaus in Betrieb nehmen, so sind im Vorfeld mehrere Dinge zu klären: Wie sind die Wasser- Wärme- und Lichtbedürfnisse meiner Pflanzen und wie kann ich diese am besten befriedigen und welcher Platz in meinem Haus oder meiner Wohnung eignet sich deswegen am ehesten für die Aufzucht meiner Pflanzen? Besonders wärmeliebende Pflanzen können ruhig zu jederzeit der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Bei eher regionalen Pflanzen, die auch in unseren Gefilden wachsen, wie zum Beispiel Tomaten sind hingegen Südfenster zu vermeiden, da die dauerhafte Sonneneinstrahlung der Jungpflanze schaden kann. Haben Sie sich für einen Standort entschieden kann die Bepflanzung des Zimmergewächshaus beginnen:

Das Zimmergewächshaus bepflanzen

Bei der Bepflanzung eines Zimmergewächshauses ist grundsätzlich zwischen der Bepflanzung mit gekauften Samen und der Bepflanzung mit aus beispielsweise Früchten entfernten Samen zu unterscheiden. Je nach dem für welche Variante Sie sich entscheiden, fällt die „Beschaffung“ des Saatguts etwas anders aus. Je nach Pflanzenart, kann es sein, dass noch eine Art „Vorbehandlung“ von Nöten ist: So müssen Pflanzen, die vor dem Keimen unter Naturbedingungen eine Kälteperiode überdauern, beispielsweise für eine Weile im Kühlschrank gelagert werden. Haben Sie Ihr Saatgut auf einem oder dem anderen Weg erworben und präpariert, können Sie mit der Bepflanzung beginnen. Das frisch präparierte Saatgut können sie am besten in eine sogenannte Kokos-Quelltablette einpflanzen, welche ebenfalls vorher kurz vorbereitet werden muss: So stellen Sie die Quelltablette für einen Zeitraum von circa 5 Minuten in ein Gefäß mit Wasser. Regenwasser eignet sich dabei am besten um maximale Wachstumsergebnisse bei den späteren Pflanzen zu erzielen, da dieses hinsichtlich des Nährstoff- und Fremdkörpergehalt mit den Naturbedingungen übereinstimmt und keine Verschmutzung durch beispielsweise Kalk wie bei Leitungswasser eintritt. Beim sogenannten „Aufquellen“ der Kokos-Quelltablette vergrößert sich die Oberfläche der Vorzugsgrundlage um ein Vielfaches, da das Material große Mengen an Wasser aufnehmen kann. Ist die Vorbereitung des Bodenmaterials erfolgt, kann dieses in das Zimmergewächshaus eingesetzt werden. Ist der Nährboden soweit präpariert und in Position gebracht, können Sie mit dem Einpflanzen der Samen beginnen. Dabei müssen Sie darauf achten, dass verschiedene Pflanzen auch in dieser Hinsicht verschiedene Bedürfnisse haben können. So müssen manche Samen, wie zum Beispiel die Tomate, als sogenannte Lichtkeimer nur ganz leicht mit Erde bedeckt werden, da Sie besonders viel Licht für den Keimvorgang benötigt wird.

Und dann? Zurücklehnen und Abwarten

Haben Sie ihr Saatgut eingepflanzt, können Sie sich entspannt zurücklehnen und die Fortschritte Ihrer Aufzucht betrachten. Je nach Art und Familie der Pflanze kann der Keimvorgang dabei ganz unterschiedlich andauern. Daraus resultiert auch, dass das Aussetzen der Pflanzen zum Teil erst einige Wochen oder zum Teil Monate später erfolgen kann. Denken Sie Währenddessen daran Ihre Zimmergewächshäuser jedoch regelmäßig auf Schimmel zu untersuchen, denn die feuchtwarme Umgebung ist für die Pilzsporen ein mehr als willkommenes Habitat.

Kurz gesagt, was wichtig ist: Das Zimmergewächshaus

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Zimmergewächshäuser ein praktisches Hilfsmittel für die Aufzucht vor allem wärmeliebender Pflanzen sind. Dabei sind Ihrer Kreativität hinsichtlich der Wahl der Samen kaum Grenzen gesetzt und auch Samen aus Früchten oder Gemüse können herausgeschnitten und anschließend genutzt werden. Dabei sind neben dem Zimmergewächshaus an sich auch der Nährboden und seine Vorbereitung als Grundlage für ein gesundes Wachstum Ihrer Pflanzen von großer Bedeutung. Interessieren Sie sich für mehr Infos bezüglich der Gestaltung Ihres Gartens? Dann durchstöbern Sie unser Angebot oder unsere weiteren Blog-Artikel. Wir von Bohlken-Baumschulen freuen uns auf Sie.

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