Holen Sie sich die Gartentipps für den September

Gartentipps für den September: Düngen, Blumenzwiebeln, Pilzbefall

„Septemberwetter warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr“, so besagt es zumindest eine überlieferte Bauernweisheit. Damit es auch in Ihrem Garten das folgende Jahr ein gutes wird, gilt es bereits im September erste Vorbereitungen für die nächste Gartensaison bzw. Nachbereitungen der vorherigen Gartensaison zu tätigen. Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, welche Maßnahmen Sie im September ergreifen können, um Ihren Garten für den Winter vorzubereiten und im nächsten Jahr einen wunderbaren und pflegeleichten Garten genießen zu können. Dazu gehören beispielsweise:

· Das Düngen im September

· Pflanzen von Blumenzwiebeln

· Behandlung und Vorbeugung von Pilzbefall

Erfahren Sie mehr über diese spannenden und spaßigen Gartentätigkeiten im Folgenden im Blog der Bohlken-Baumschulen.

Über uns: Die Bohlken-Baumschulen bestehen seit dem Jahr 1969, in dem die Geschichte ihren Anfang im heimischen Garten hinter dem Haus nahm. Inzwischen befindet sich das Unternehmen in der dritten Genration und ist Ihr Ansprechpartner für all Ihre Pflanzenbelange.

Die Apfelernte im September

Wer mag bitte keine Äpfel? Ob roh oder auf dem Kuchen oder als Saft. Äpfel bieten die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten in der Küche und sind obendrein wertvolle Vitaminlieferanten. Damit Sie köstliche Äpfel aus dem eigenen Garten genießen können, müssen diese jedoch zunächst vom baum geerntet werden. Für die Apfelernte ist der späte September der ideale Zeitpunkt. Wenn Sie sich einmal nicht sicher sind, ob Ihre Äpfel bereits reif für die Ernte sind, können Sie die sogenannte Kippprobe bemühen. Knicken sie dafür den Apfel um ca. 90 Grad. Wenn sich der Apfel problemlos mitsamt des Stiels vom Ast löst ist der Zeitpunkt für die Apfelernte gekommen. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, auch Früchte mit Faulstellen, starkem Schorfbefall oder anderen Krankheitsanzeichen zu entfernen, um so den Baum vor Krankheiten zu schützen und auf den Winter vorzubereiten.

Gärtnern im September – Pflanzen von Blumenzwiebeln

Zu den Aufgaben von Gärtnern im Monat September gehört neben der letzten Düngung von Rasen und Pflanzen auch das Einsetzen von Blumenzwiebeln. Bei den Pflanzen, deren Blumenzwiebeln bereits im September bis hin in den weiteren Verlauf des Herbstes hinein eingesetzt werden können, handelt es sich um die Gruppe der sogenannten Frühblüher. Zu diesen gehören beispielsweise:

· Krokusse, die ab September gepflanzt werden können.

· Narzissen, die am besten von September bis Oktober gepflanzt werden sollten.

· Tulpen, die man von September bis November pflanzen kann.

· Schneeglöckchen, die ebenfalls ab September jedoch nicht zu spät im Herbst in den Boden sollten.

· Hyazinthen, welche Sie am besten erst ab Ende Oktober einpflanzen.

Dabei sehen Frühblüher nicht nur schön aus und bilden die ersten Farbtupfer nach dem Winter, sondern stellen auch eine wichtige Futterquelle für Insekten dar und haben somit ebenfalls eine

große Bedeutung für die Umwelt. Um das optische und ökologische Maximum aus den Blumenzwiebeln der Frühblüher herauszuholen, sollten Sie einige Dinge beim Pflanzen beachten.

Bei der Wahl des Platzes zum Einpflanzen der Blumenzwiebeln sollte zunächst auf die Beschaffenheit des Bodens geachtet werden. So sollte dieser eher locker sein, sodass sich keine Staunässe bilden kann. Sie können darüber hinaus den Boden mit Sand oder Kompost anreichern, so wird diese lockerer und für Wasser durchlässig. Wenn Sie einen passenden Platz für Ihre Blumenzwiebeln gefunden haben, können Sie mit dem Einpflanzen beginnen: Graben Sie die Blumenzwiebel rund zweimal so tief ein, wie diese hoch ist und mit der Spitze nach oben. Zur Pflege der Blumenzwiebeln ist zu sagen, dass diese weder austrocknen noch zu feucht werden sollten. Es reicht von daher, sie etwa alle zwei Wochen etwas zu gießen.

Pilzbefall im September

Neben den beiden oben angeführten Geraten-Tätigkeiten kann es auch notwendig sein, im September noch auf andere Weise im heimischen Grün aktiv zu werden: Beispielsweise, wenn ein Pilzbefall zum Beispiel in einem Ahornbaum vorliegt. Dieser kann unter anderem durch unsachgemäßen Rückschnitt oder Pflege-Fehler bei geschwächten Arten, wie Bergahorn und Spitzahorn auftreten und äußert sich durch welkes Laub in Frühling und Sommer, schlaffe Triebspitzen und eine unnatürlich bräunlich verfärbte Rinde. Die Behandlung des Pilzbefalls ist dabei verhältnismäßig simpel: Während Fungizide beim Ahorn keine Wirkung zeigen, kann durch einen Rückschnitt bis hin ins gesunde Holz Abhilfe geschaffen werden. Besonders wichtig ist dabei, dass das befallene Material restlos aus dem Garten entfernt wird – Sonst suchen sich die heimtückischen Sporen schnell ihr nächstes Opfer.

Noch mehr Tipps für Ihren Garten

Haben Sie nach unserem kleinen Einblick in die Gärtnerei-Tätigkeiten im September richtig Lust bekommen, im Garten aktiv zu werden? Dann nichts wie ab in die Arbeitskluft und rein ins Grün, denn es gibt immer viel zu tun. Falls Sie auf der Suche nach mehr Inspiration für Ihren Garten sind, werfen Sie doch einmal einen Blick in unseren Blog. Dort erhalten Sie viele hilfreiche Praxistipps für Ihren Garten.

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